Abschiede 2011

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 Paul 

 

 

Nur kur zwar sein Weg auf dieser Welt,  aber wir werden ihn nicht vergessen.

Nur wenigeTage vor seinem Flug in ein besseres Leben ist Paul durch Nierenversagen über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Mach’s gut kleiner Mann, wir hätten dir gerne geholfen.

 

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Florence   

03.11.2011

 

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es bei dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihm wohne,

weil ich auf einem von ihm lache.

 

(Antoine de Saint-Exupery)

 

Warum ist die Welt so ungerecht?

Warum trifft es immer die Ärmsten der Armen?

Warum durfte unsere Florence nie die Liebe und Obhut einer Familie kennenlernen?

 

Diese Fragen kann niemand beantworten. Florence  fühlte sich in unserer Obhut wohl, sie genoss den sonnigen Herbst, eine liebevolle Familie für sie war gefunden. Urplötzlich baute sich eine un- durchdringliche Nebelwand in Florence' neuem Leben auf. Sie wurde sofort in die Tierklinik gebracht, aber leider ließen die Unter-suchungsergebnisse keine Hoffnung auf ein lebenswertes Leben zu. Ihre Nieren waren auf dem Ultraschallbild gar nicht mehr zu erkennen.

 

Die Entscheidung Florence gehen zu lassen, fiel allen Beteiligten nicht leicht, aber sie konnte umsorgt und würdig über die Regen-bogenbrücke gehen. Manchmal sind auch wir, trotz Unterstützung der neuesten Veterinärmedizin, machtlos, wieder gutzumachen, was  Menschen den Tieren antun. Diese Gedanken machen uns unsagbar traurig und wir hoffen, dass Florence jetzt im Hundehimmel endlich glücklich ist.

Wir sind sehr froh, Dich kennengelernt zu haben 

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 Lena 

 

 

24.02.2011

Nur kurz war das Glück für Boxeromi Lena, eine eigene Familie haben zu, dürfen. Auch sie ist, trotz sofortiger tiermedizinischer Behandlung, durch eine Magendrehung über die Regen-bogenbrücke gegangen.

 

Ich habe die Sonne des Tages ge- sehen, jetzt ist es Zeit, um schlafen zu gehen.

Jetzt ist es Zeit, nach Sorgen und Wachen,

die Augen in Frieden zuzumachen.

Und wem  mein Schatten im Herzen lag,

der  soll mich vergessen am dritten Tag.

Doch wem ich ein wenig Licht gegeben,

der lasse mich in seinem Herzen wei- terleben.

 

Verfasser unbekannt

 

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