Abschiede 2013

 

 

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Toni 









Der kleine wilde Toni ...
einmal möchte ich mich noch melden, mich verabschieden, noch einmal "Danke" sagen.
Als kleiner, halbwüchsiger Boxerjunge kam ich nach Deutschland. Vieles war mir neu und alles so wahnsinnig aufregend. Danke für die Geduld, die Sie immer mit mir hatten.
Bald schon durfte ich in mein neues Zuhause umziehen. Ein richtiges, eigenes Zuhause, eine eigene Familie - nur für mich allein. Hier durfte ich Boxer sein, meine Runden drehen, meine kleine neue Welt entdecken. Danke für mein neues Leben.
Leider ist die Zeit oft viel zu kurz. Doch jeder Tag bleibt unvergessen.  
Danke für die schöne Zeit!
26.11.2013

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Wilma

 

 

Liebes HKB-Team, 

 

Es tut mir unendlich leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass Wilma nicht mehr am Leben ist. Wir haben sie vor ein paar Stunden im Straßengraben gefunden. Sie wurde wohl angefahren und ist den Verletzungen nach zu urteilen sofort an den Folgen des Unfalls gestorben.

Sie wird uns ewig in Erinnerung bleiben und bekommt heute noch ein schönes Grab. Sie wird unendlich geliebt.

Grüße

Sophie R.   

 

27.09.2013





Wilma
Nichteinmal zwei Jahre dauerte unser Glück an. Als wir uns das erste Mal begegnet sind, wusste ich nicht, was aus dem kleinen, verschüchterten Hund einmal für eine tolle Persönlichkeit werden würde.
Ganz in dich gekehrt, mit eingezogenem Schwanz und immer zur Flucht bereit machte dir die neue Welt Angst. Doch mit der Zeit wurde die Neugier immer größer und verdrängte die anfängliche Furcht. Gemeinsam haben wir die Welt neu entdeckt, du hast mir gezeigt wie spannend es sein kann ein kleines Krabbeltier zu beobachten, wie schön es sein kann selbst vor dem Morgengrauen im Wald spazieren zu gehen, hast mir gezeigt, dass in unserer Wohnung ein Windgeist wohnt, der heimlich Türen auf und zu gehen lässt, leise heult und dass man sich bei seiner Anwesenheit lieber verstecken sollte.
Bald hast du auch Freunde gefunden, so viele, dass alle deine Hundefreunde zusammen ein riesiges, wildes Hunderudel gebildet hätten. Selbst die unsozialsten Rüpel hast du zum Spielen animiert und fast immer gesiegt. Ebenso erging es den Menschen in deiner Nähe: als Therapiehund für Hundehasser hätte man dich einsetzen können, alle haben dich früher oder später einfach lieben müssen. Wie du das geschafft hast weiß ich bis heute nicht, aber es ist eine Tatsache, dass es NICHTS an dir gab, was ich nicht mochte. Sogar den Geruch deiner Stinkefüße hab ich geliebt- zugegebenermaßen auf die Pupse hätte ich verzichten können.
Unglaublich war auch dein kleines Köpfchen! Du hast so schnell gelernt und es hat so viel Spaß gemacht, dir immer neue Tricks beizubringen, die du dann beim Dogdance voll zur Geltung bringen konntest. Am Ende waren es so viele Kommandos, dass ich diese selbst nicht mehr genau zuordnen konnte- aber du hast sie dir alle gemerkt und alle mit deinem Können zum Lachen gebracht.
Wir waren so ein tolles Team, mehrfach hat man uns gesagt, wir würden zusammenpassen wie „Arsch auf Eimer“ oder dass unsere Bindung „unnormal“ wäre.
Leider tut es umso mehr weh, wenn dann einer gehen muss, wo es doch noch so viele Jahre hätte so schön sein können.
Du warst so schön, so sanft, so liebenswert, einfach perfekt. Du hinterlässt eine riesengroße Lücke und nie wird dich ein anderer Hund ersetzen können. Eine zweite Wilma gibt es nicht auf der Welt. Wir vermissen und lieben dich unendlich und hoffen es geht dir gut im Hundehimmel. Irgendwann sind wir wieder vereint, darauf freue ich mich schon.  

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 Skellie

Ankunft in seinem neuen Leben 30.11.2012 - Gestorben 21.11.2013
Skellie hat seinen Überlebenskampf verloren. Er war so tapfer und wollte so gerne leben. Endlich hatte er sein eigenes Herrchen gefunden, der bereit war, dem Buben den Himmel auf Erden zu bereiten. Das Schicksal wollte es anders - manchmal ist das Leben mehr als ungerecht. Seine Organe waren doch die jahrelange Vernachlässigung zu sehr geschädigt, eine Zeitlang konnte der Verfall durch Medikamente und strenge Diät aufgehalten werden, aber in den letzten Tagen kamen noch epileptische Anfälle hinzu und sein Zustand  verschlechterte sich rapide, dass sich sein Herrchen schweren Herzens und mit Absprache der Ärzte entschlossen hat, seinen Buben zu erlösen.
Wir hätten uns alle nichts mehr gewünscht, dass der kleine Kämpfer noch ein paar weitere Jahre hätte erleben dürfen, aber wieder waren wir Menschen machtlos.
Dennoch sind wir froh und dankbar, dass wir Skellie kennenlernen und ihm ein weiteres Lebensjahr, trotz der vielen tierärztlichen Torturen, schenken durften. Allen voran danken wir Herrn C. für die aufopfernde Pflege, die er seinem Buben geschenkt hat und für die liebevolle Begleitung auf seinem letzten Weg über die Regenbo-genbrücke. Danke an alle Tierärzte, die um Skellies Leben gekämpft haben und ein großes Danke an alle Menschen, die uns finanziell unterstützt haben, damit die vielen Medikamente und Untersuchungen bezahlt werden konnten.
Skellie war ganz bestimmt glücklich in seinem letzten Jahr.

Still seid leise,
es ist ein Engel auf der Reise.

Er wollte nur kurz bei uns sein,
warum er ging, weiß Gott allein.

Ein Hauch von ihm bleibt nun zurück,
in unserem Herzen ein großes Stück.

Geht nun ein Wind am milden Tag,
denken wir, es war sein Flügelschlag.

Und wenn ihr fragt: Wo mag er sein?
Ein Engel ist nie allein.

Er kann jetzt alle Farben sehen,
auf Pfoten durch die Wolken gehen.

Wenn ihr ihn auch so vermisst und weint,
denkt dran:

Im Himmel, wo es ihn jetzt gibt:
Erzählt er stolz: Ich wurde geliebt!


Verfasser unbekannt