Abschiede 2015

  

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Buddy 

 

Es ist besser, etwas gehabt und wieder verloren zu haben,
als es nie gehabt zu haben.

(Walisisches Sprichwort)

Manchmal ist das Leben ungerecht. Kurz nachdem Buddy be- schlossen hatte, für immer bei seinem Pflegefrauchen in Wiesbaden zu bleiben, schlug das Schicksal in seinem Leben erbarmungslos und ohne Hoffnung zu. Wieder hat das Schreckensgespenst Krebs seinen Tribut gezollt.
Buddy durfte sich in der Obhut von seinem Pflegefrauchen wahr-  

scheinlich zum ersten Mal in seinen Leben geliebt und umsorgt fühlen. Er durfte einfach Hund sein, er baute weitestgehend seine Ängste und Unsicherheiten ab und war auf einem guten Weg ein ganz normaler Boxer zu werden.  
Wir freuten uns alle mit ihm, dass Pflegefrauchen mit ihrem Bubele einer Meinung war und sie immer zusammen bleiben wollten.
Buddy baute in den letzten Tagen ab, er nahm kaum noch Futter und Wasser zu sich, sein behandelnder Tierarzt schickte den Jungen sofort weiter in eine Tierklinik um genau herauszufinden, was Buddy fehlt. Die Diagnose ließ keine Hoffnung aufkommen, er hatte einen Tumor am Herzen und Metastasen in der Leber. Es gab keine Rettung mehr für ihn und als letzten Liebesdienst konnte sein Pflegefrauchen ihn nur auf seinen Weg über die Regenbogenbrücke begleiten. Nun ist er frei und hat keine Schmerzen mehr. Vergessen werden wir ihn nie und wir sind froh und dankbar, dass Buddy noch ein paar schöne Monate bei seinem Pflegefrauchen verbringen durfte.  

 

Lydia, Du hast Dich wunderbar um den Jungen gekümmert und Du kannst sicher sein: Buddy war glücklich bei Dir. Wir hätten Euch zusammen noch viele schöne Jahre gewünscht, es sollte nicht sein.  

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Ozzy 

 

Diesen Text wollten wir eigentlich veröffentlichen:

Ozzy ist wieder zurück!! Wie aus seiner Beschreibung leicht zu erkennen war, ist er ein Bully mit Vergangenheit und zwar keiner guten. Bullys sind teuer in der Anschaffung und Unterhalt, wer meint preiswert sein unbedingtes Must-have Modeaccessoire im Tierschutz "erwerben" zu müssen, hat den Begriff Tierschutz falsch verstanden.
Ozzys Ohrenentzündung ist mittlerweile abgeheilt, leider hat sich jetzt am äußeren Gehörgang ein bohnengroßes Geschwulst gebildet, welches chirurgisch entfernt werden muss. Durch seine jahrelange Vernachlässigung konnte der Eindruck gewonnen werden, dass Ozzy schwerhörig geworden ist. Um alles in einem "Abwasch" , d.h. um das Narkoserisiko möglichst gering zu halten, werden seine Zähne gründlich gereinigt. Selbstverständlich wird sein Blutzuckerwert auch noch einmal kontrolliert.  
Trotz seiner Schwerhörigkeit reagiert Ozzy einwandfrei auf Handzeichen und orientiert sich sehr an uns Zweibeiner. Er liebt seine Spaziergänge im Wald und ist einfach nur ein umgänglicher kleiner Kerl.
Ozzys Fell beginnt langsam zu glänzen, er bekommt zusätzlich zu einem hochwertigen Futter als Topping einen Schuss Leinöl.
Ozzys OP ist für die nächste Woche geplant, wir werden dann weiter berichten.

Am 18.08. zogen dunkle Wolken über Ozzys kleines Leben.

Vormittags war noch alles in Ordnung. Er tobte und spielte mit seinen Vierbeinerkumpels, das Frühstück schmeckte wie immer gut.

Am Nachmittag bekam Ozzy ganz plötzlich Atemprobleme, neuro-logische Ausfälle und hohes Fieber. Sofort wurde der kleine Kerl in die Tierklinik Birkenfeld gebracht und umfassend untersucht. Die Diagnose war niederschmetternd.
Das Röntgenbild hat gezeigt, seine Lunge ist voller Krebs. Diese Nachricht hat uns vollkommen unvorbereitet getroffen, Ozzy hat in der ganzen Zeit keine Symptome gezeigt, auch unser Tierarzt konnte bei der Eingangsuntersuchung nichts Auffälliges feststellen.
Es musste eine Entscheidung getroffen werden, die Gefahr eines qualvollen Erstickungstodes wäre zu groß gewesen und wir wollten, dass Ozzy nach all seinen Leiden würdevoll und nicht allein seinen letzten Weg gehen muss.
In den Armen von Martin ist Ozzy ganz ruhig und leise über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wir sind alle sehr traurig und hoffen, dass Ozzy jetzt auf der anderen Seite des Regenbogens mit all den anderen Vorausgegangenen wieder glücklich und fröhlich über die grünen Wiesen springt.


Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.

Das eine Blatt - man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.

Drum wird dieses eine Blatt allein,
uns immer wieder fehlen.

Autor leider nicht bekannt.  

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Hero 

 

Der Himmel hat einen neuen Stern. Hero ist kurz vor seinem 12. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gegangen.

Als der Regenbogen verblasste,
kam der Albatross und trug mich
mit sanften Schwingen weit über die
sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.

Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.

Ich habe Euch nicht verlassen,
ich bin Euch nur ein Stück voraus.

(Verfasser unbekannt)

Heros Familie und wir sind sehr traurig, aber gleichzeitig sehr glücklich, dass wir Hero kennen lernen durften. Hero musste 1½ Jahre warten, bis er endlich glücklich sein durfte. Heros Frauchen hat uns folgende Worte geschrieben, die uns sehr berührt haben:

Hero war ein wirklich außergewöhnlicher Hund, der bei uns noch mal vollkommen aufgeblüht ist.
Eines steht fest, er war super glücklich und hat es auch gezeigt. Manchmal hat er angefangen sich wie blöde zu wälzen und dabei wohlig zu grunzen, das Ganze mit einem lausbubenhaften Ausdruck im Gesicht. Dann habe ich immer zu meinem Mann gesagt: Hero hat wieder einen schlimmen Anfall von glücklich sein und DAS ist doch ALLES was zählt!!!

Stimmt, Hero war glücklich und wir können alle nur Danke an Familie M. und Lotta sagen, dass Sie Hero glücklich gemacht und keine Scheu hatten, einem älteren Hund wie Hero einen wunderschönen Lebensabend bereitet haben.
 

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Theo 

 

Theo ist am 26.03.15 über die Regenbogenbrücke gegangen.  Theos Familie hat ihre Trauer in Worte gefasst:

 "Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen " so sagt ein Sprichwort aus Irland. Und es ist wahr.

Wir durften unseren Theo nur 4 Jahre begleiten auf seinem viel zu kurzen Lebensweg. Doch wir haben so viel Liebe und Vertrauen von ihm geschenkt bekommen. Und sind dankbar auch für diese kurze Zeit.

Theo bedeutet Geschenk Gottes. Ich weiß nicht, wer von uns mehr beschenkt wurde. Doch ich weiß, jetzt geht es ihm gut und er muss nie wieder leiden.

Er wird immer in unseren Herzen wohnen.  

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Wir sind alle sehr traurig, aber gleichzeitig sehr dankbar, dass Theo vier wundervolle Jahre bei Familie W. verbringen durfte. Ein großes Danke an seine Zweibeiner. Es ist schön zu erfahren, dass es so wundervolle Menschen wie Sie gibt.

 

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Lotte

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant/Lucius Annaeus Seneca


Wir werden Dich nie vergessen, kleine Lotte!

Lotte hat den Kampf verloren - sie hat mit ihrem Leben den aller-höchsten Preis für die Profitgier der Menschen bezahlt.  Sie durfte gerade einmal 6½ Jahre alt werden, sechs lange Jahre für die Welpenproduktion und ein kurzes halbes Jahr umsorgt und gehegt.  Dieses halbe Jahr hat sie trotz aller gesundheitlichen Ein- schränkungen genossen, ihre beiden Pflegefrauchen haben alles für ihr kleines Mädchen getan, damit sie sich wohlfühlt. Ihr Körper hat in der Vergangenheit zu sehr gelitten, die Ärzte konnten den körper-lichen Verfall nicht mehr aufhalten. Wir hätten gerne alle mehr für Lotte getan, aber wir müssen akzeptieren, dass es Grenzen im Leben gibt.
Wir sind alle sehr traurig und möchten uns ganz besonders bei den beiden Pflegefrauchen Norma und Erika B., Frau Döricht und Frau Schlüter von der Tierklinik Trillig, der Uni Klinik Giessen für die liebevolle Betreuung bedanken, ohne sie alle hätte Lotte nie erfahren dürfen, wie schön ein Hundeleben sein kann.

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