Abschiede 2016                                 



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Bob

Nun bist Du die Sonne, die für uns scheint.
Und Du bist der Regen, der mit uns weint.
Du bist der Donner, der mit uns grollt.
Und bitte, sei auch der Blitz, den niemand wollt.

Du bist der Eiskristall, der warnt und blinkt.
Und auch die weiße Wolke, die von oben winkt.
Du bist der lachende Stern, der über uns wacht,
sowie der zwitschernde Vogel, der uns Hoffnung macht.

Noch stehen wir ganz traurig da,
doch wissen wir, Du bist nicht fort - Du bleibst ganz nah.
In einer besseren Welt am Ende des Regenbogens,
genau dort, werden wir uns wiedersehen.
(Verfasser unbekannt)

Fassungslos und schwer in Worte zu fassen.
Bob ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Es ist schwer zu verstehen. Warum ist das Leben so ungerecht? Wer bestimmt so etwas?
Gerade hatte Bob ein liebevolles Zuhause bei netten Menschen gefunden, fühlte sich wohl und wieder hat die Geisel Krebs dem Glück ein Ende bereitet. Ein schnell wachsender bösartiger in- operabler Tumor im Bauchraum hat Bob das Leben gekostet. Wie sehr hätten wir alle dem Jungen gewünscht, ganz lange glücklich zu sein und endlich sein Leben genießen zu können.

Seine Familie ist am Boden zerstört, er wurde geliebt und umsorgt. Es ist so leer.
Wir trauern mit Bobs Familie um einen wundervollen Hund, der viel zu früh auf die andere Seite des Regenbogen gewechselt ist.


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Lilly

Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet.

Lillys Lebenslicht ist erloschen.

Von ihren 10½ Lebensjahren hat Lilly die letzten 2 Jahre genossen. Ihre Zeit als vernachlässigte Vermehrerhündin war vorbei und sie lebte im Hier und Jetzt. Dass der Schatten der Vergangenheit Lilly irgendwann wieder einholt, war uns allen bewusst. Die Ärzte hatten uns darauf vorbereitet. Die Prognose war Anfang 2015 ein paar Monate, daraus sind fast 2 Jahre geworden. Es war für Lilly eine unbeschwerte Zeit und Liebe heißt auch loslassen  können. Dieser Tag war am 24.10.16 gekommen, ihr Körper konnte nicht mehr und als letzten Liebesdienst ist sie im Beisein Ihres Pflegefrauchens sanft auf die andere Seite des Regenbogens gegangen.

Lilly und wir möchten uns ganz herzlich bei der Pflegefamilie L. für die nicht einfache und aufopferungsvolle Pflege bedanken. Lilly war glücklich bei Euch.


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Jessie

Mir wurde klar, dass jedes Mal, wenn ich einen Hund verliere,
sie einen Teil meines Herzens mitnehmen, und dass jeder Hund,
der neue in mein Leben tritt, mir ein Teil seines Herzens schenkt.

Wenn ich nur lang genug leben sollte, wird jeder Teil meines Herzens "Hund" sein
und ich werde genauso großmütig und liebend wie sie werden.

Verfasser leider unbekann



Im September durfte unsere Oma Jessy noch ihren 13. Geburtstag feiern, doch jetzt, einen Monat später, musste ich sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Eine so alte Dame hatte natürlich ihren Wehwehchen, aber dass sie so schnell abbaute, damit hatte ich nicht gerechnet.

Ich möchte jetzt nicht alles aufführen was ihren Zustand so schnell verschlechterte, aber unsere Tierärztin sagte, Jessy sei eine "tickende Zeitbombe" - mit Organversagen in den nächsten Tagen sei zu rechnen.

Diese Qualen und Schmerzen - die sie bereits hatte - wollte und konnte ich Jessy nicht zumuten und so hielt ich sie in ihren letzten Minuten in meinen Armen und ließ sie erlösen.

 
Jessy war 1½ Jahre bei mir, aber ich habe das Gefühl, es sei ihr ganzes Leben gewesen.
Ich vermisse die alte, teils brummige Dame, aber nun ist sie schmerz- und sorgenfrei bei all denen, die ihr bereits über die Regenbogen-brücke voraus gegangen sind.

Pflegefrauchen Claudia und das gesamte Team von Hund-Katze-Boxer e.V.


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Otto, früher Bentley

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie ein Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

WARUM - durfte Otto nur 3 Monate glücklich sein?
WARUM - ist das Leben so ungerecht?
WAS   - hat er Schlimmes gemacht, dass er so schnell gehen musste?

Diese Fragen kann niemand beantworten, wieder hat die Geisel Krebs unbarmherzig zugeschlagen. Otto war so glücklich bei seinen Menschen und seine Menschen mit ihm. Er wurde geliebt, er wusste er war angekommen. Der Krebs kam nicht schleichend, er schlug mit unbarmherziger Kraft zu und seine Menschen konnten ihm nur den letzten Liebesdienst erweisen und ihn sanft auf die andere Seite des Regenbogens begleiten.

Ottos Familie und wir alle sind sehr traurig, dass ihm nicht mehr Zeit vergönnt war.

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King


Wenn es soweit ist,
bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälender Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein,
dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen im Jahr voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wesen ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
(Autor unbekannt)

Diese Worte hätte King bestimmt seinen beiden Pflegefrauchen Angelika und Isolde  gewidmet. King hat bis zuletzt gekämpft, aber der Gegner war stärker.

Am 23.06.2016 ist King sanft in den Armen seines Pflegefrauchens über die Regenbogenbrücke in den Bullyhimmel geglitten. Seine gesundheitlichen Beschwerden wurden in den letzten Tagen so massiv und er hat deutlich gezeigt, dass er keine Kraft und Freude am Leben mehr hat. Dieser Moment der Entscheidung ist immer wieder schlimm und wir sind alle sehr traurig, dass ihm nach seinem traurigen Lebensweg nur ein kurzes, aber dafür intensiv glückliches Jahr vergönnt war.

Es wurde alles für ihn getan, aber das Leben spielt manchmal eine andere Melodie. Wir werden  unseren Dicken nicht vergessen und möchten uns bei allen Menschen bedanken die uns unterstützt haben, ganz besonders seinen beiden Pflegefrauchen Angelika und Isolde, die Ärzte der Tierklinik Trillig und den lieben Menschen vom Bulldoggenforum auf Facebook.


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In Erinnerung an Sally


Sally müsste den Namen: „Sofort“ tragen – sofort verstand sie, dass Hände, Zeitungen, Besen, Rechen etc. in Deutschland nicht dazu da sind, Hunde zu schlagen. Fortan hatte sie vor Nichts und Niemandem mehr Angst. Sofort befolgte sie alle Regeln, wich nicht von meiner Seite, eine Leine wäre eigentlich unnötig gewesen. Sie begleitete mich zum Gottesdienst, zum Hausbesuch und war der Star im Seniorenwohnheim. Sofort verstand sie, dass Mantrailen super ist und nach einem Jahr hatte sie alles in Rekordzeit gelernt. Sofort hat sie mir ihr Herz ganz und für immer geschenkt. Ich habe jeden Tag mit ihr genossen. Besonders die letzten drei Monate, als ich wusste, dass sie nicht mehr lange leben würde. Die Tierärztin und Homöopatin hat ihr eine gute Lebensqualität bis zu Letzt ermöglicht. Ostern konnten wir noch einmal Trailen, dann zeigte sie, dass sie nicht mehr kann und ich habe ihren Weg bis zum Schluss begleitet. Der Schmerz lässt sich nicht in Worte fassen. Sie ist und bleibt einmalig, wie alle Boxer, danke Sally und Danke dem Verein, dass ich Sally als Hundepartner haben durfte.


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Nathan

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,

der ist nicht tot, der ist nur fern.

Tot ist nur, wer vergessen wird.


(Immanuel Kant)

 

Vergessen werden seine Familie und wir unser ehemaligen Sorgenkind Nathan nie.

Als Nathan in einem erbärmlichen Zustand geplagt von Sar- coptesräude und noch so allerlei mehr gesundheitlichen Baustellen, haben wir ihm für die Zukunft alles Glück der Welt versprochen. Wir konnten unser Versprechen halten und mit seinem Umzug zu Familie F. an den Bodensee hat für Nathan ein anderes Leben begonnen. Er hat sich in einen wunderschönen, verspielten und verschmusten Gesellen entwickelt und genoss sein neues Leben in vollen Zügen. Nathan wusste, hier bin ich willkommen und werde geliebt. Leider dauerte sein Glück nur 4½ Jahre, seine Nieren wollten nicht mehr und er ist still und leise in den Armen seiner Familie über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind alle sehr traurig, aber gleichzeitig dankbar, dass Nathan die Fürsorge seiner Menschen erfahren durfte

 

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 Rachel

 

Er kann jetzt alle Farben sehn,
auf Pfoten durch die Wolken gehen,
und wenn ihr ihn auch so vermisst
und weint, weil er nicht bei Euch ist,
dann denkt, im Himmel, wo es ihn jetzt gibt, erzählt er stolz:

Ich werde und wurde geliebt.

Autor unbekannt

Das wird Rachel ganz bestimmt auf der anderen Seite des Regenbogens voller Stolz erzählen. Sie wurde über alles von ihrem Herrchen geliebt.
Rachel war ein bezauberndes liebes Mädchen. Sie war so glücklich nach ihrer Leidenszeit so ein liebevolles Zuhause gefunden zu haben. Trotz vieler altersbedingter körperlichen Gebrechen war sie ein glückliches Mädchen. Sie wusste hier werde ich geliebt, leider war ihre Zeit begrenzt. Sie hatte noch drei wundervolle Jahre, die alles Vorhergegangene vergessen lassen haben.

Wir trauern mit ihrem Herrchen um einen ganz besonderen Hund.

 

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 Bruce

 

Hallo Claudia,

es fällt mir unglaublich schwer diese Zeilen zu schreiben.
Unsere Dampfwalze Bruce hat gestern seine letzte Reise angetreten. Nachdem es ihm innerhalb einer Woche ganz plötzlich immer schlechter ging, haben wir ihn gestern morgen in die Tierklinik gebracht bzw getragen...der arme Kerl konnte sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten...dort wurde nach einer gründlichen. Unter-suchung und anschließendem CT ein Hirntumor festgestellt und wir mussten ihn erlösen. Er lag bis zum Schluss in unseren Armen, ich kann das Gefühl nicht beschreiben...
Er hat uns 4 Jahre Tag und Nacht begleitet, uns so viel Freude gemacht.

Wir vermissen ihn seit der 1. Sekunde wahnsinnig und werden ihn niemals vergessen❤


"Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
Nur Du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück."

(Johann Wolfgang von Goethe)


Liebe Grüße
Sina

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